nachhaltigkeit

Aspekte der Nachhaltigkeit
Im allgemeinen Verständnis setzt sich der Begriff der Nachhaltigkeit aus drei Komponenten zusammen, die auch als Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit bezeichnet werden.
Die ökologische Nachhaltigkeit, die ökonomische Nachhaltigkeit sowie die soziale Nachhaltigkeit
Praktische Ansätze zur Verwirklichung des Leitbildes einer nachhaltigen Entwicklung in produzierenden Unternehmen verfolgt Cleaner Production mit dem besonderen Schwerpunkt auf der Reduktion des betrieblichen Energieeinsatzes, dem Einsatz erneuerbarer Ressourcen, der Minimierung des Wasserverbrauches und der Reduktion des Abfallanfalles.
Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung
Die 1983 von den Vereinten Nationen eingesetzte Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Kommission) beeinflusste die internationale Debatte über Entwicklungs- und Umweltpolitik maßgeblich[6], ohne jedoch auf den Ursprung in der deutschen forstwirtschaftlichen Debatte Bezug zu nehmen.
Die Kommission unter dem Vorsitz der ehemaligen norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland hatte den Auftrag, langfristige Perspektiven für eine Entwicklungspolitik aufzuzeigen, die zugleich umweltschonend ist.
In ihrem auch als Brundtland-Bericht bekannt gewordenen Abschlussdokument „Unsere gemeinsame Zukunft“ aus dem Jahr 1987 ist das von diesem Leitgedanken inspirierte Konzept der nachhaltigen Entwicklung folgendermaßen definiert: „Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt,
dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können." Dieses Konzept lieferte erstmals eine umfassende politische Strategie, um bislang getrennt behandelte Politikfelder gemeinsam zu behandeln.
Es thematisiert Umweltprobleme der Industriestaaten gleichermaßen wie Schuldenprobleme der Dritten Welt und versucht dadurch
sowohl eine Lösung für die Überwindung der Armut in Entwicklungsländern zu liefern wie für globale Umweltprobleme, so dass eine nachholende ökonomische Entwicklung der dritten Welt nicht zur Erschöpfung der ökologischen Grenzen
der Erde führt.
Aus dem Leitbild der Nachhaltigkeit wird im Konzept der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung das Postulat einer Entwicklung, welche den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
Generell handelt Nachhaltigkeit davon, das menschliche Handeln stärker nicht nur auf Generationengerechtigkeit, sondern auch auf globale Gerechtigkeit hin auszuweiten; ob es angesichts dieser Ausrichtung wirklich angebracht ist
, von "drei Säulen" zu sprechen (und ob nicht wesentliche Teile der "wirtschaftlichen" und "sozialen" Seite gar nichts mit Nachhaltigkeit zu tun haben), ist durchaus umstritten; ebenso wird der gängigen Debatte vorgeworfen, sie blende zu sehr die Hintergrundfrage aus, warum überhaupt künftige Generationen sowie Menschen in anderen Erdteilen stärker Beachtung finden sollten.
Quelle: Wikipedia
Im allgemeinen Verständnis setzt sich der Begriff der Nachhaltigkeit aus drei Komponenten zusammen, die auch als Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit bezeichnet werden.
Die ökologische Nachhaltigkeit, die ökonomische Nachhaltigkeit sowie die soziale Nachhaltigkeit
Praktische Ansätze zur Verwirklichung des Leitbildes einer nachhaltigen Entwicklung in produzierenden Unternehmen verfolgt Cleaner Production mit dem besonderen Schwerpunkt auf der Reduktion des betrieblichen Energieeinsatzes, dem Einsatz erneuerbarer Ressourcen, der Minimierung des Wasserverbrauches und der Reduktion des Abfallanfalles.
Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung
Die 1983 von den Vereinten Nationen eingesetzte Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Kommission) beeinflusste die internationale Debatte über Entwicklungs- und Umweltpolitik maßgeblich[6], ohne jedoch auf den Ursprung in der deutschen forstwirtschaftlichen Debatte Bezug zu nehmen.
Die Kommission unter dem Vorsitz der ehemaligen norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland hatte den Auftrag, langfristige Perspektiven für eine Entwicklungspolitik aufzuzeigen, die zugleich umweltschonend ist.
In ihrem auch als Brundtland-Bericht bekannt gewordenen Abschlussdokument „Unsere gemeinsame Zukunft“ aus dem Jahr 1987 ist das von diesem Leitgedanken inspirierte Konzept der nachhaltigen Entwicklung folgendermaßen definiert: „Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt,
dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können." Dieses Konzept lieferte erstmals eine umfassende politische Strategie, um bislang getrennt behandelte Politikfelder gemeinsam zu behandeln.
Es thematisiert Umweltprobleme der Industriestaaten gleichermaßen wie Schuldenprobleme der Dritten Welt und versucht dadurch
sowohl eine Lösung für die Überwindung der Armut in Entwicklungsländern zu liefern wie für globale Umweltprobleme, so dass eine nachholende ökonomische Entwicklung der dritten Welt nicht zur Erschöpfung der ökologischen Grenzen
der Erde führt.
Aus dem Leitbild der Nachhaltigkeit wird im Konzept der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung das Postulat einer Entwicklung, welche den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
Generell handelt Nachhaltigkeit davon, das menschliche Handeln stärker nicht nur auf Generationengerechtigkeit, sondern auch auf globale Gerechtigkeit hin auszuweiten; ob es angesichts dieser Ausrichtung wirklich angebracht ist
, von "drei Säulen" zu sprechen (und ob nicht wesentliche Teile der "wirtschaftlichen" und "sozialen" Seite gar nichts mit Nachhaltigkeit zu tun haben), ist durchaus umstritten; ebenso wird der gängigen Debatte vorgeworfen, sie blende zu sehr die Hintergrundfrage aus, warum überhaupt künftige Generationen sowie Menschen in anderen Erdteilen stärker Beachtung finden sollten.
Quelle: Wikipedia

